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Ich brauche Platz!

IBA-Begleitprojekt Berresgasse

Berresgasse
1220 Wien

Kooperationspartner

KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien

Hörnesgasse 2
1030 Wien

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TU Wien | Institut für Kunst und Gestaltung | Karin Harather

Argentinierstraße 8/3
1040 Wien

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Ich brauche Platz!

 

Seit Anfang Oktober steht ein umgebauter Bus der Wiener Linien in der Berresgasse, schräg gegenüber der neu eröffneten Schule, am Rande des entstehenden Stadtentwicklungsgebietes. Die große Aufschrift "Ich brauche Platz" ist von weitem sichtbar und soll vor allem junge Menschen aus der Umgebung ansprechen. Der ausgediente Linienbus wird zum Experimentalraum für Jugendliche und macht bis Ende November Station in der Berresgasse.

Kunst im öffentlichen Raum manifestiert sich im mehrphasigen Projekt ICH BRAUCHE PLATZ! als kooperativer Kunst- und Raumforschungs-Prozess. Das Studio.DISPLACED fungiert hier als niederschwellige Forschungsplattform und offener Kreativraum.

Von Oktober 2019 bis Juni 2020 macht der Bus in drei IBA-Zielgebieten, nämlich in den Wiener Stadtentwicklungsgebieten Berresgasse, Neu Leopoldau und Per-Albin-Hansson-Siedlung, Halt und bleibt für jeweils zwei Monate stationiert. KünstlerInnen entwickeln gemeinsam mit Studierenden und vor Ort ansässigen Jugendlichen sowie weiteren lokalen KooperationspartnerInnen bedarfsorientierte und sozialintegrative Kunst- und Raumforschungsaktivitäten.

Als räumliche Basis bietet das Studio.DISPLACED ein konkret nutzbares Platzangebot, das zunehmend mehr Menschen in der Stadt nicht (mehr) zur Verfügung steht: Platz für gemeinsame und konsumzwangfreie Aktivitäten, Platz für selbstwirksame gestalterische Tätigkeiten, Platz für kreativen Austausch und informelles Mit- und Voneinander-Lernen, Platz für Begegnungen auf Augenhöhe und Emanzipation, ...

So fungiert das Studio.DISPLACED als niederschwellige Forschungsplattform und offener Kreativraum: Über das prozesshafte gemeinsame Tun wird ausgelotet, experimentell erprobt und dokumentiert, wofür die in diesem Stadtentwicklungsgebiet bereits ansässigen jungen Menschen meinen, in ihrem - sich nun stark verändernden - Grätzl Platz zu brauchen, wo dieser lokalisiert sein sollte, wie dieser beschaffen und zu nutzen sein sollte.

Die Jugendlichen direkt vor Ort zu erreichen, sie in das kooperative Kunst- und Forschungsgeschehen aktiv miteinzubeziehen, zielt nicht nur auf Erkenntnisgewinn und die Generierung von neuem Wissen. Ebenso wesentlich ist es, auch über die Laufzeit des Projekts weiterwirkende Raumwahrnehmungs- und -aneignungsprozesse in Gang zu setzen, die Kreativität der Jugendlichen und ihre Freude am selbsttätigen gestalterischen Tun zu stärken und ihnen dadurch neue Denk- und Handlungsräume zu eröffnen.

Mehr Einblicke zum Projekt finden Sie hier!

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KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien

Hörnesgasse 2
1030 Wien

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