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MGG22

IBA-Kandidat MGG²²Neue soziale Verantwortung

Mühlgrundgasse/ Fahngasse
1220 Wien

Kooperationspartner

Neues Leben - Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Reg. Gen.m.b.H.

Troststraße 108
1100 Wien

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M2plus Immobilien GmbH

Augustinergasse 21
5020 Salzburg

Sophie und Peter Thalbauer ZT GmbH

Leystrasse 159
1020 Wien

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Architekt DI Alfred Charamza

Konstanziagasse 23/6
1220 Wien

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Thaler Thaler Architekten Ziviltechniker GmbH

Wurmsergasse 8/13
1150 Wien

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rajek barosch landschaftsarchitektur

Hollandstraße 7/17
1020 Wien

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wohnbund:consult

Lenaugasse 19/1
1080 Wien

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Fin – Future Is Now Kuster Energielösungen GmbH

Hellbrunnerstraße 41
5081 Anif

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Der "Game-Changer" in der Wohnbau-Energieversorgung

>> Jetzt, da die ersten Häuser stehen und die Menschen sehen, dass es funktioniert, werden die Entscheidungen immer mutiger. <<

Harald Kuster, FIN - Future is Now, Kuster Energielösungen


MGG22 - Mehr als Wohnen.
MGG22 steht für das neue Wohnprojekt in der Mühlgrundgasse/ Fahngasse im 22. Wiener Gemeindebezirk. Auf 3 Bauplätzen werden insgesamt 160 Wohneinheiten errichtet. Das Besondere daran: Hier wird erstmals im sozialen Wohnbau die thermische Bauteilaktivierung (TBA) zum Heizen und Kühlen mit Windenergie eingesetzt.

Ein wichtiger Baustein für die Stadt der Zukunft.
Die thermische Bauteilaktivierung wird nun erstmals im geförderten Wohnbau in Wien im Rahmen des Projekts MGG22 umgesetzt. Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung CO2-neutraler Stadt gemacht. Die technischen Innovationen, die das Projekt MGG22 verfolgt, können wichtige Bausteine ökologisch nachhaltigen Bauens und Wirtschaftens für die Stadt der Zukunft sein. Gleichzeitig eröffnet sich eine vollkommen neue Perspektive auf leistbare Energielösungen. Die IBA_Wien versteht sich als Plattform für Innovationen im sozialen Wohnbau. Die entwickelten Lösungen sollen in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Verknüpfung von ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit weist in die Zukunft des Neuen Sozialen Wohnens!

Mit Wind und Beton gegen den Klimawandel
... jetzt auch im sozialen Wohnbau. Die Technologie ist denkbar einfach - der Beton (in der Massivdecke oder auch in Massivwänden) wird über eingebaute Rohrsysteme, in denen je nach Heiz- oder Kühlzweck warmes oder kühles Wasser fließt, als Übertragungs- und Speichermasse thermisch aktiviert. Über seine gesamte Fläche nimmt oder gibt der massive Bauteil die Wärme auf oder ab, je nach Heiz oder Kühlfall. Aufgrund der vergleichsweise großen Übertragungsfläche können die Systemtemperaturdifferenzen niedrig bleiben. Das heißt, das Medium muss im Heizfall nicht so stark erwärmt werden wie beispielsweise das Wasser der Zentralheizung, deren Heizkörper eine wesentlich kleinere Übertragungsfläche bieten. Aufgrund dieser geringeren Vorlauftemperaturen können zum Heizen auch Wärmepumpen effizient eingesetzt werden.

Die Wärme für Beheizung und Warmwasser wird im Projektgebiet an der Mühlgrundgasse über Sole/Wasser-Wärmepumpen in Verbindung mit Erdwärme-Tiefensonden erzeugt, im Sommer wird das Sondenfeld regeneriert. Insgesamt 30 Erdsonden werden mit je 150 Meter Tiefe gebohrt und verbaut. Ab einer Tiefe von rund 10 bis 20 Metern herrscht das ganze Jahr über eine gleichmäßige Temperatur von 10 bis 12 °C. Die entzogene Erdwärme wird im Heizfall mit Hilfe einer Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Im Kühlfall wird Wärme ins Erdreich eingebracht. Die Gebäude selbst werden im Niedrigenergiehausstandard errichtet, mit einem Heizwärmebedarf von 24-28 kWh/m2a.

Speicherfunktion.
Neu an diesem Projekt ist außerdem, dass überschüssige Windenergie ebenfalls in Beton gespeichert werden kann. Ein Windstrom-Lastmanagement sorgt dafür, dass der Strom zum Betrieb der Wärmepumpen weitestgehend aus Überschussproduktion stammt. 30 bis 40% des Endenergiebedarfs für Heizen und Kühlen benötigt.


Besonderheiten

  • erste thermische Bauteilaktivierung (TBA) im sozialen Wohnbauganzjährige Versorgung mit 100% erneuerbarer Energie


Zahlen und Fakten

  • 160 Wohneinheiten auf 3 Bauplätzen: davon 40 freifinanzierte Mietwohnungen sowie 120 Mietwohnungen (aufgeteilt auf: 20 geförderte SMART-Wohnungen, 32 geförderte Mietwohnungen und 68 freifinanzierte Mietwohnungen)

Fertigstellung 

ab Sommer 2019

Fotos

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