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Neu Leopoldau

Fallback Icon Neue soziale Quartiere

Thayagasse/ Pfendlergasse
1210 Wien

Kooperationspartner

Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH

Messestraße 1
1020 Wien

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GB*Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

Marischkapromenade/ Ecke Pfandlergasse
1210 Wien

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wohnfonds_wien

Lenaugasse 10
1080 Wien

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SORA Institute for Social Research and Consulting Ogris & Hofinger

Bennogasse 8/2/16
1080 Wien

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Junges Wohnen: Neu Leopoldau

>> Das Areal des ehemaligen Gaswerks Leopoldau war jahrzehntelang von harter Arbeit geprägt. Gleichzeitig bot es der ArbeiterInnenschaft auch Orte der Gemeinschaft, die für die Nachbarschaft beliebte Treffpunkte waren. Nach seinem Dornröschenschlaf wird der Stadtteil unter dem Namen „Neu Leopoldau“ wieder erweckt und heißt ab Sommer 2019 die ersten neuen BewohnerInnen willkommen. Er wird insbesondere Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause bieten. <<

GB*Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

 

Der Schwerpunkt in Neu Leopoldau liegt in der Prozesskoordinierung und Realisierung kinder- und jugendfreundlicher Raumgestaltung. Besonders berücksichtigt werden dabei die Freiraumplanung, angepasste Wohnformen sowie speziell auf Kinder und Jugendliche ausgerichtete Bewegungsräume.

Die IBA_Wien beauftragte 2016 das SORA Institut mit einer Forschungsarbeit, zum Thema „Junges Wohnen in Neu Leopoldau“. Die Studie zeigt, welche Lösungsvorschläge im Wohnbau für die Zielgruppe junger Menschen entwickelt wurden. Im weiteren Prozess unterstützt die IBA_Wien die einzelnen AkteurInnen das Besondere in ihren jeweiligen Projekten hervorzuheben und sichtbar zu machen.

Vom Industriegebiet zum Wohnen für alle Generationen.

Im Jahr 1912 wurde in Leopoldau das zweite städtische Gaswerk in Wien errichtet. Viele Betriebsgebäude bestehen noch heute und werden im Zuge der Neuentwicklungen neuen und zeitgenössischen Nutzungen zugeführt. Das Ensemble aus denkmalgeschützten Gebäuden, Straßenräumen und Alleen ist hier identitätsstiftend. Die Nachnutzung ehemaliger Industriegebiete zieht sich als Thema durch verschiedene Bereiche der Planung: von der Erhaltung der Vogelarten über die Entfernung von Schadstoffen zu einer Nutzungsmischung im Bestand.

Gemeinsame Stadtentwicklung.

Die Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH lobte gemeinsam mit dem wohnfonds_wien im Jahr 2015 einen 2-stufigen Bauträgerwettbewerb aus, der bis dato das größte dialogorientierte Auswahlverfahren in Wien war. StadtplanerInnen, ArchitektInnen und FreiraumplanerInnen, BauträgervertreterInnen und ExpertInnen zur sozialen Nachhaltigkeit erarbeiteten in Workshops, gemeinsam mit BewohnerInnen Konzepte zu den Themenbereichen Architektur und Städtebau, Frei- und Grünraum, Soziale Nachhaltigkeit, Junges Wohnen, Mobilität sowie Smart-City und Ökologie.

Miteinander zusammen wachsen.

Alt trifft auf Neu. Noch bevor die ersten BewohnerInnen hier einziehen, begleitet das  Stadtteilmanagement der Gebietsbetreuung Stadterneuerung die Entwicklungen in Neu Leopoldau und in der Nachbarschaft. Ziel ist es, das „Zusammenwachsen“ zwischen Neubaugebiet und gewachsenem Stadtteil und damit ein gelingendes Miteinander zu fördern. Die MitarbeiterInnen informieren frühzeitig vor Ort über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen, binden die BewohnerInnen aktiv ein, nehmen Ideen und Anregungen auf, vernetzen lokale AkteurInnen und unterstützen mit fachlichem Know-how.

Mobilitätskonzept.

Auch beim Mobilitätskonzept wird auf das Thema „Junges Wohnen“ Bezug genommen: ein breites Angebot alternativer Fortbewegungsmöglichkeiten, angefangen von einer guten Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz bis hin zu zusätzlichen Mobilitätsangeboten innerhalb des Wohngebiets, sollen den Bedürfnissen und Möglichkeiten junger Menschen besonders gut gerecht werden. Die gesamtheitliche Herangehensweise in der Entwicklung des Quartiers und die gut gelungene baufeldübergreifende Koordination zwischen Architekten und Bauträgern bieten somit eine hervorragende Grundlage für die Ausarbeitung und Umsetzung innovativer und für die IBA relevanter Lösungen.

> Mehr Informationen zum Mobilitätskonzept finden Sie hier.

 

Steckbrief

  • Umnutzung eines ehemaligen Industriegeländes zu einem gemischt genutzten Quartier unter Einbeziehung des historischen Bestandes
  • Größe: ca. 13,5ha
  • ca. 1.400 Wohnungen: davon rund 1.000 gefördert
  • ca. 70.000m² Gewerbefläche darunter ein Werkstättenhof für Kleingewerbe

 

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