einfach IBA: Die IBA einfach erklärt

Was ist eine IBA?

IBA ist die Abkürzung für Internationale Bauausstellung. Die Tradition der Bauausstellungen ist bereits über 100 Jahre alt: Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es üblich, bautechnische Neuerungen auch in Weltausstellungen zu präsentieren. Seither hat es eine Reihe internationaler Bauausstellungen in unregelmäßigen Abständen gegeben. Gemeinsam ist allen, dass sie immer Spiegel ihrer Zeit bezogen auf gesellschaftliche, technische und kulturelle Strömungen und Entwicklungen gewesen sind.
 

Was ist die IBA_Wien?

Mit der IBA_Wien 2022 wurde erstmals in Wien eine Internationale Bauausstellung ins Leben gerufen. Wien stellt sich damit die Aufgabe wegweisende Lösungsvorschläge und Zugänge zu den Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Im Zentrum steht das Thema des "neuen sozialen Wohnens".

Wer ist die IBA_Wien?

„IBA_Wien sind alle, die sich aktiv an ihr beteiligen.“

Die IBA_Wien versteht sich als Prozess und Plattform unter breit angelegter Einbindung der wesentlichen Akteur*innen im sozialen Wohnbau und in der Quartiersentwicklung - neben Planung und Ausführung, Bauträgerschaft und Finanzierung, Forschung und Lehre sowie Politik und Verwaltung ist das vor allem die Wiener Bevölkerung.
 

Wie verläuft die IBA_Wien?

Die IBA_Wien ist ein mehrjähriger Prozess und dauert von 2016 bis 2022. Mit einer Dauer von sieben Jahren ist die IBA_Wien damit eine vergleichsweise kurze IBA. Die meisten IBAs dauern 10 Jahre oder länger. Bis 2019 wurden die Kandidaten und Quartiere der IBA_Wien definiert. 2020 werden die Zwischenstände präsentiert und 2022 schließlich können die meisten Projekte im Rahmen der Endpräsentation besichtigt werden.