FORSCHUNG IM RAHMEN der IBA_Wien

 

Wie können Städte angesichts aktueller Veränderungen inklusiv, lebenswert und leistbar bleiben und was können Architektur, Landschaftsplanung, Stadtplanung, Technik, Sozialwissenschaften und andere Disziplinen zur Sicherung von leistbarem Wohnraum beitragen? Die IBA_Wien widmet sich in zahlreichen Projekten und auf unterschiedlichen Maßstabsebenen dieser Frage und lädt Expert*innen ein, Fakten und Argumentationsgrundlagen für Strategien und konkrete Programme zum "Neuen sozialen Wohnen" zu erarbeiten.

Die hier veröffentlichten Forschungsberichte und Studien erscheinen in der Reihe Beiträge zur IBA_Wien und werden laufend ergänzt.

 

Living::Sounds – Living::Moves Sonnwendviertel (Band 01)

Das Projekt „living::sounds – living::moves SONNWENDVIERTEL“ war ein partizipativ-künstlerisches Projekt, welches 2016 im Rahmen der IBA_Wien durchgeführt wurde.

Bewohner*innen der Alt- und Neubaugebiete des Sonnwendviertels im 10. Wiener Gemeindebezirk wurden zum gegenseitigen Austausch eingeladen, um einen neuen Blickwinkel auf ihr Wohngebiet zu werfen.

Im Zuge von fünf Workshops wurden mit musikalischen und theatralen Methoden auf kreative Weise neue Zugänge in der Auseinandersetzung mit den Themen Wohnen, Nachbarschaft und Zusammenleben in unterschiedlichen Settings erarbeitet und erprobt.

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Junges Wohnen in Neu Leopoldau (Band 02)

Rund 1.000 neue geförderte Wohnungen entstehen im IBA-Quartier Neu Leopoldau am ehemaligen Standort eines Gaswerks.

Das Leitthema „Junges Wohnen“ stand im Zentrum der Bauträgerwettbewerbe und sollte dazu anregen, innovative Lösungen im Bereich Wohnen und Quartiersgestaltung mit besonderem Schwerpunkt auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, jungen Wohnungssuchenden als auch Familien und Alleinerzieher*innen zu entwickeln.

Die vorliegende Studie analysiert soziologische Grundlagen dieser Zielgruppe und stellt die dazu jurierten Siegerprojekte und ihre speziellen Beiträge zum Themenbereich „Junges Wohnen“ dar.

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Modellhafte und experimentelle Wohnformen (Band 03)

Dieser Forschungsbericht setzt sich mit den Möglichkeiten von Selbstbau in Form einer organisierten Gruppenselbsthilfe-Maßnahme im geförderten Wohnungsbau in Wien auseinander. Im Mittelpunkt steht dabei die Beteiligung von Asylberechtigten an einem Selbstbauprojekt.

Denn Wohnbau kann - so die These - neben Leistbarkeit auch kommunikative und integrative Funktionen erfüllen. Konzeption und Durchführung müssen dabei bereits als integrative Prozesse gedacht werden. Das Projekt setzt an Hands-on- und Bottom-up-Projekten sowie an DIY-Bewegungen und Sharing Economies an.

Die erste Wiener Siedlerbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts dient im Forschungsprojekt als Referenz. 

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Wohnen in Wien – Unterrichtsprojekt für die Sekundarstufe (Band 04)

Dieses im Rahmen der IBA_Wien entwickelte Materialienpaket wurde für den Einsatz im interdisziplinären Projektunterricht für die 7. bis 9. Schulstufe erstellt. Es vermittelt die wesentlichen Entwicklungsschritte des sozialen Wohnbaus in Wien sowie deren gesellschaftspolitischen Hintergründe.

Darüber hinaus geben die Unterlagen Anregungen für eine Erkundungstour durch eine Gemeindebauanlage oder für die Gestaltung einer Ausstellung. Das Materialienpaket eignet sich für den Einsatz in den Fächern Geschichte & Politische Bildung, Deutsch, Geographie & Wirtschaftskunde, Mathematik, Informatik, Bildnerische Erziehung, Technisches Werken.

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Umfeld- und Vorplatzgestaltung NMS Kauergasse, 1150 Wien (Band 05)

Im Zuge der Blocksanierung Rustendorf wurden im Rahmen eines Beteiligungs- und Entwicklungsprozesses mit Schüler*innen Vorschläge für die Vorplatzgestaltung der Neuen Mittelschule Kauergasse sowie den Kreuzungsbereich Kauergasse/Jurekgasse erarbeitet.

Die Erkenntnisse wurden in einem „Allgemeinen Entwicklungsplan“ (Lageplan, Ansichten und Schaubilder) umgesetzt.

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Neue Arbeit – Neues Soziales Wohnen? (Band 06)

Um zukunftsweisendes Neues soziales Wohnen denken zu können, müssen wir auch den Wandel der Arbeitswelt in Betracht ziehen: Wohnen kann nicht mehr getrennt vom Arbeiten gedacht werden.

2017 warf das Team Wien mit der temporären Installation PARK Fragen nach Neuer Arbeit und ihren zukünftigen Räumen in der Stadt auf. Expert*innen und die Öffentlichkeit wurden in unterschiedlichen Formaten eingebunden, um gemeinsam und prozesshaft mögliche Antworten zu entwickeln.

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Wiener Wohnbauinitiative und Sofortprogramm 2016 (Band 07)

Mit der „Wohnbauinitiative 2011“ konnten Wohnungen zu vergleichbar günstigen Konditionen wie im geförderten Wohnbau errichtet werden. Mit dem Start einer neuen Wiener Wohnbauoffensive sollte noch eine deutliche Steigerung des Neubauvolumens erreicht werden.

Teil dieses Maßnahmenpaketes war auch das „Sofortprogramm für Wohnbau in System- und Leichtbauweise 2016“ für insgesamt rund 1.000 Wohneinheiten.

Der vorliegende Sammelband bietet einen Überblick über empfohlene und realisierte Projekte, von mehrgeschossigen und großvolumigen Wohnhausanlagen über kleinteilige Mehrfamilienhäuser bis hin zu Reihenhaus- bzw. reihenhausähnlichen Wohntypologien.

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Serielle Produktion – Chance für den geförderten Wohnbau? (Band 10)

Liegt in serieller Produktion eine Chance für den geförderten Wohnbau? Was sind die Rahmenbedingungen für die Suche nach einer Antwort? So lauteten die Ausgangsfragen zur vorliegenden Publikation.

Das Forschungsvorhaben zog Expert*innen ein, die über praktische Erfahrungen mit seriellem oder modularem Bauen verfügen. Die weiterführenden Fragestellungen folgten der Hypothese, dass aus diesen Erfahrungen nach Möglichkeit ein klares und gut verständliches Bild der aktuellen Planungs- und Bausituation entstehen könnte, das als Grundlage für weitere Entscheidungen der Stadtplanung dienen könnte.

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Projekt Lebensräume – Werkstattgespräche (Band 13)

Wie müssen wir angesichts der sich verändernden Anforderungen der Gesellschaft in Zukunft planen und bauen? Welcher Begriff von „Raum“ ist dafür angebracht? So lauteten die zentralen Fragen des Projekts „Lebensräume“.

Die vorliegende Publikation dokumentiert den Diskussionsprozess zum Projekt im Rahmen von fünf Werkstattgesprächen entlang der Schwerpunktfragen und -themen: „Wie werden wir leben?“, „Wovon werden wir leben?“, „Das Quartier als Möglichkeitsraum“, „Der Nutzung Raum geben“ und „Alles was Recht“.

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Freiraumqualitäten und Kosteneffizienz im geförderten Wohnbau (Band 14)

Diese Forschungsarbeit wurde durch die langjährige Planungspraxis, die Erfahrungen aus der Beurteilung der Freiräume im Grundstücksbeirat und bei Bauträgerwettbewerben und durch die Forderung nach „leistbaren Freiräumen“ angeregt.

Die Studie zeigt Maßnahmen auf, wie leistbare und exzellente Freiraumqualitäten besser und effizienter erreicht werden können. Sie bietet praxisorientierte Handlungsmöglichkeiten, die durch eine umfassende Begehung und Analyse gebauter Freiräume von 2008 - 2018 und durch Expert*innen-Gespräche vertieft wurden.

Aus den Analysen wurden Schlüsse gezogen und Handlungsanweisungen formuliert.

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Geplant - Gebaut - Genutzt: Neue Wiener Wohntypologien (Band 15)

Diese Studie analysiert die Umsetzung ‚besonderer‘ Wohnformen und Wohnungstypologien im geförderten Wiener Wohnbau seit Einführung der vierten Qualitätssäule „Soziale Nachhaltigkeit“ als Beaurteilungskriterium bei Bauträgerwettbewerben im Jahr 2009. 

Im Fokus standen neben der systematischen Auswertung der Plandokumente vor allem qualitative Interviews mit den wichtigsten Akteursgruppen.

Die Ergebnisse dokumentieren systematisch und analytisch die Bemühungen um die Entwicklung neuer Wohntypologien im geförderten Wiener Wohnbau der letzten 10 Jahre, zeigen aber auch die begrenzten Möglichkeiten, vielen Hemmnisse und so manche Missverständnisse deutlich auf.

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Pocket Mannerhatten (Band 18)

Dieser Sammelband umfasst 3 Forschungsarbeiten zum IBA-Kandidaten Pocket Mannerhatten. Der erste Teil widmet sich der Erarbeitung von Grundlagen eines gemeinwohlbasierten, nicht-monetären Anreiz- und Fördersystems, welches das Angebot an Steuerungsinstrumentarien der Stadterneuerung erweitert und für Eigentümer*innen und Bewohner*innen attraktive Impulse für liegenschaftsübergreifende und gemeinwohlorientierte Entwicklungen und Nutzung ihrer Gebäude generiert.

Im zweiten Teil wird die Frage erörtert, wie neues soziales Wohnen im Zusammenhang mit räumlichem Teilen und Tauschen liegenschaftsübergreifend organisiert und finanziert werden kann. Der dritte Teil nimmt praktische Konzepte für die Organisation und Durchführung einer nachhaltigen Nachsorge in den Fokus.

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Himmel über Wien (Band 19)

Die Pilotstudie „Himmel über Wien“ entwickelt eine typologisch neue, zentrumsbildende Gebäudestruktur zur Regenerierung von Stadtteilen und interpretiert dabei den „Wiener Block“ der Gründerzeit neu.

Im Gegensatz zu teuren Stadterweiterungsprojekten in Randlagen nutzt der neue urbane Bezugspunkt den Vorzug vorhandener Infrastruktur in gewachsenen Kerngebieten der Stadt. Es ist dies ein Modell für die Nachverdichtung in der Stadt und begegnet so dem Trend zur Flucht aus der Kernstadt mit den bekannten Folgen für Raumordnung, Infrastruktur und Verkehr.

Bearbeitet wird prototypisch die räumliche und strukturelle Abbildung gegenwärtiger und zukünftiger Lebensformen mit einer neuen multifunktionalen Gebäudetypologie im Geschossstapel.

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Wohnen in Gemeinschaft (Band 20)

Diese Studie verfolgt das Ziel, das Thema des gemeinsamen Wohnens im Wohnungsverbund, insbesondere die neue Wohnungstype „Clusterwohnung“ im Wiener Diskurs sicht- und diskutierbar zu machen.

Sieben internationale Beispiele von Clusterwohnungen werden sieben Projekten aus Wien gegenüber gestellt. Eine Reihe von Interviews mit Personen, die sich direkt und indirekt mit dem Thema der Clusterwohnung in Wien auseinandersetzen, ergänzen die vergleichende Analyse.

Abschließend werden Clusterwohnprojekte in einer Zusammenschau diskutiert und daraus Aspekte zur Förderung von Clusterwohnungen im geförderten Wohnungsbau in Wien erarbeitet.

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Vernetzen – Teilen – Sparen (Band 21)

Im Zentrum dieses Forschungsprojekts stand die Frage nach der grundsätzlichen Akzeptanz und der Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung von Bewohner*innen und Gewerbetreibenden in einem Grätzel an einem selbstverwalteten und eigenverantwortlichen Vernetzungs- und Nahversorgungsprojekt im Rahmen einer Genossenschaft sowie nach den konkreten Bedarfslagen der Menschen vor Ort im Grätzel Hirschstetten-Berresgasse.

Die Erkenntnisse aus über 100 Gesprächen mit Stakeholder*innen, Bewohner*innen und Gewerbetreibenden in der Berresgasse und grätzelübergreifend im 22. Bezirk (Fokus Seestadt Aspern) werden in dieser Publikation dokumentiert.

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HOME 21: Wohnzufriedenheit von Bewohner*innen in der Wohnhausanlage HOME 21 (Band 22)

Die Wohnhausanlage HOME 21 in Wien Floridsdorf ist Kandidat der IBA_Wien. Es ist das erste Projekt für temporäres Wohnen, das im Rahmen des von der Stadt Wien 2016 gestarteten Sofortbauprogramms fertig gestellt wurde.

Im März 2019 wurde das Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit der FH Campus Wien beauftragt, eine Erhebung zur Wohnzufriedenheit der Bewohner*innen der Wohnhausanlage HOME 21 durchzuführen.

Der vorliegende Forschungsbericht erläutert die zentralen Kontexte des Projekts HOME 21 und stellt die Perspektiven der Bewohner*innen in den Mittelpunkt.

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Mehr Gemeinschaft für vielfältige und zukunftsfähige Quartiere wagen (Band 24)

Am 16. März ging Österreich in einen Covid-19 -bedingten Lockdown. Die Menschen waren angehalten, in ihren Wohnungen zu bleiben, soziale Kontakte zu reduzieren und die lokale Wirtschaft stand von da an über mehrere Wochen still.

Das vorliegende Arbeitspapier zeigt auf, welche Instrumente und Lösungen Innovator*innen und Pionier*innen in der Krise entwickelt und eingesetzt haben, um Mieter*innen von Gewerbeflächen oder von Räumen zum Arbeiten zu halten.

In Folge wird der Frage nachgegangen, was wir daraus für die Zukunft lernen können, um Quartiere nachhaltig zu beleben und kleinteilige Mischnutzung in Stadtteilen zu bewahren.

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Wie wohnen wir morgen? Neue Wege zum Sozialen Wohnen in Europa (Band 25)

Das Thema »Leistbarer Wohnraum« ist in den letzten Jahren in vielen Großstädten in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die IBA_Wien geht über das traditionelle Format einer lokalen Bauausstellung hinaus und pflegt den Austausch mit anderen Städten.

Das Symposium »Wie leben wir morgen? Neue Wege zum sozialen Wohnen in Europa« bildete den Auftakt für diese Zusammenarbeit und eröffnete den Dialog entlang von drei Hauptthemen: nachhaltige Quartiersentwicklung, Leistbarkeit und neue Wohnformen sowie Klimaanpassung und Nachhaltigkeit.

Die vorliegende Publikation ist eine Dokumentation des Symposiums, welches Teil der Zwischenpräsentation der IBA_Wien im Jahr 2020 war.

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