FORSCHUNG IM RAHMEN der IBA_Wien

 

Wie können Städte angesichts aktueller Veränderungen inklusiv, lebenswert und leistbar bleiben und was können Architektur, Landschaftsplanung, Stadtplanung, Technik, Sozialwissenschaften und andere Disziplinen zur Sicherung von leistbarem Wohnraum beitragen? Die IBA_Wien widmet sich in zahlreichen Projekten und auf unterschiedlichen Maßstabsebenen dieser Frage und lädt Expert*innen ein, Fakten und Argumentationsgrundlagen für Strategien und konkrete Programme zum "Neuen sozialen Wohnen" zu erarbeiten.

Die hier veröffentlichten Forschungsberichte und Studien erscheinen in der Reihe Beiträge zur IBA_Wien und werden laufend ergänzt.

 

Living::Sounds – Living::Moves Sonnwendviertel (Band 01)

Das Projekt „living::sounds – living::moves SONNWENDVIERTEL“ war ein partizipativ-künstlerisches Projekt, welches 2016 im Rahmen der IBA_Wien durchgeführt wurde.

Bewohner*innen der Alt- und Neubaugebiete des Sonnwendviertels im 10. Wiener Gemeindebezirk wurden zum gegenseitigen Austausch eingeladen, um einen neuen Blickwinkel auf ihr Wohngebiet zu werfen.

Im Zuge von fünf Workshops wurden mit musikalischen und theatralen Methoden auf kreative Weise neue Zugänge in der Auseinandersetzung mit den Themen Wohnen, Nachbarschaft und Zusammenleben in unterschiedlichen Settings erarbeitet und erprobt.

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Junges Wohnen in Neu Leopoldau (Band 02)

Rund 1.000 neue geförderte Wohnungen entstehen im IBA-Quartier Neu Leopoldau am ehemaligen Standort eines Gaswerks.

Das Leitthema „Junges Wohnen“ stand im Zentrum der Bauträgerwettbewerbe und sollte dazu anregen, innovative Lösungen im Bereich Wohnen und Quartiersgestaltung mit besonderem Schwerpunkt auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, jungen Wohnungssuchenden als auch Familien und Alleinerzieher*innen zu entwickeln.

Die vorliegende Studie analysiert soziologische Grundlagen dieser Zielgruppe und stellt die dazu jurierten Siegerprojekte und ihre speziellen Beiträge zum Themenbereich „Junges Wohnen“ dar.

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Modellhafte und experimentelle Wohnformen (Band 03)

Dieser Forschungsbericht setzt sich mit den Möglichkeiten von Selbstbau in Form einer organisierten Gruppenselbsthilfe-Maßnahme im geförderten Wohnungsbau in Wien auseinander. Im Mittelpunkt steht dabei die Beteiligung von Asylberechtigten an einem Selbstbauprojekt.

Denn Wohnbau kann - so die These - neben Leistbarkeit auch kommunikative und integrative Funktionen erfüllen. Konzeption und Durchführung müssen dabei bereits als integrative Prozesse gedacht werden. Das Projekt setzt an Hands-on- und Bottom-up-Projekten sowie an DIY-Bewegungen und Sharing Economies an.

Die erste Wiener Siedlerbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts dient im Forschungsprojekt als Referenz. 

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Wohnen in Wien – Unterrichtsprojekt für die Sekundarstufe (Band 04)

Dieses im Rahmen der IBA_Wien entwickelte Materialienpaket wurde für den Einsatz im interdisziplinären Projektunterricht für die 7. bis 9. Schulstufe erstellt. Es vermittelt die wesentlichen Entwicklungsschritte des sozialen Wohnbaus in Wien sowie deren gesellschaftspolitischen Hintergründe.

Darüber hinaus geben die Unterlagen Anregungen für eine Erkundungstour durch eine Gemeindebauanlage oder für die Gestaltung einer Ausstellung. Das Materialienpaket eignet sich für den Einsatz in den Fächern Geschichte & Politische Bildung, Deutsch, Geographie & Wirtschaftskunde, Mathematik, Informatik, Bildnerische Erziehung, Technisches Werken.

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Umfeld- und Vorplatzgestaltung NMS Kauergasse, 1150 Wien (Band 05)

Im Zuge der Blocksanierung Rustendorf wurden im Rahmen eines Beteiligungs- und Entwicklungsprozesses mit Schüler*innen Vorschläge für die Vorplatzgestaltung der Neuen Mittelschule Kauergasse sowie den Kreuzungsbereich Kauergasse/Jurekgasse erarbeitet.

Die Erkenntnisse wurden in einem „Allgemeinen Entwicklungsplan“ (Lageplan, Ansichten und Schaubilder) umgesetzt.

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Neue Arbeit – Neues Soziales Wohnen? (Band 06)

Um zukunftsweisendes Neues soziales Wohnen denken zu können, müssen wir auch den Wandel der Arbeitswelt in Betracht ziehen: Wohnen kann nicht mehr getrennt vom Arbeiten gedacht werden.

2017 warf das Team Wien mit der temporären Installation PARK Fragen nach Neuer Arbeit und ihren zukünftigen Räumen in der Stadt auf. Expert*innen und die Öffentlichkeit wurden in unterschiedlichen Formaten eingebunden, um gemeinsam und prozesshaft mögliche Antworten zu entwickeln.

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Wiener Wohnbauinitiative und Sofortprogramm 2016 (Band 07)

Mit der „Wohnbauinitiative 2011“ konnten Wohnungen zu vergleichbar günstigen Konditionen wie im geförderten Wohnbau errichtet werden. Mit dem Start einer neuen Wiener Wohnbauoffensive sollte noch eine deutliche Steigerung des Neubauvolumens erreicht werden.

Teil dieses Maßnahmenpaketes war auch das „Sofortprogramm für Wohnbau in System- und Leichtbauweise 2016“ für insgesamt rund 1.000 Wohneinheiten.

Der vorliegende Sammelband bietet einen Überblick über empfohlene und realisierte Projekte, von mehrgeschossigen und großvolumigen Wohnhausanlagen über kleinteilige Mehrfamilienhäuser bis hin zu Reihenhaus- bzw. reihenhausähnlichen Wohntypologien.

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Frauen Bauen Stadt - The City Through a Female Lens (Band 08)

Oft werden die Beiträge von Frauen (bewusst oder unbewusst) ausgeklammert oder geraten im Laufe der Zeit in Vergessenheit. Dabei gibt es, wie das Forschungsprojekt „Frauen Bauen Stadt“ gezeigt hat, in den letzten 150 Jahren viele bedeutende Leistungen von Frauen, die die heutige Stadt geprägt, gestaltet und maßgeblich beeinflusst haben – sowohl in Wien und im gesamten deutschsprachigen Raum als auch weltweit auf allen Kontinenten.

Ziel war es, einen Beitrag zur fachlichen Debatte zum Thema Frauen als Planende und Nutzende zum Umfeld des IBA-Generalthemas „Neues soziales Wohnen“ zu leisten und hier insbesondere aufzuzeigen, wie die Wiener Perspektiven im internationalen Diskurs einzuordnen sind.

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Selbstbau meets Wiener Wohnbau (Band 09)

Um einen aktuellen Wissensstand über Selbstbauprojekte zu erhalten und das geplante Wiener Zukunftsmodell publik zu machen, organisierte das Architekturzentrum Wien gemeinsam mit den beiden Verfasserinnen des Forschungsberichtes, Sabine Pollak und Silja Tillner, in Kooperation mit der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen ein internationales Symposium zum Thema „Selbstbau im geförderten Wohnbau“. Die internationalen Vortragenden stellten realisierte Projekte vor und diskutierten mit den Wiener Protagonist*innen und Interessent*innen. Ein Panel in der Mitte des Tages sprach über die konkreten Rahmenbedingungen für die Umsetzung in Wien – von rechtlichen über soziale bis zu baulogistischen Fragen. Eine prominente Keynote Lecture, die als IBA meets Architects #2 geführt wurde, beschloss den Symposiumstag.

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Serielle Produktion – Chance für den geförderten Wohnbau? (Band 10)

Liegt in serieller Produktion eine Chance für den geförderten Wohnbau? Was sind die Rahmenbedingungen für die Suche nach einer Antwort? So lauteten die Ausgangsfragen zur vorliegenden Publikation.

Das Forschungsvorhaben zog Expert*innen ein, die über praktische Erfahrungen mit seriellem oder modularem Bauen verfügen. Die weiterführenden Fragestellungen folgten der Hypothese, dass aus diesen Erfahrungen nach Möglichkeit ein klares und gut verständliches Bild der aktuellen Planungs- und Bausituation entstehen könnte, das als Grundlage für weitere Entscheidungen der Stadtplanung dienen könnte.

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Ich brauche Platz! (Band 11)

Ich brauche Platz! ist ein Kunst- und Raumforschungsprojekt, das in Zusammenarbeit des Instituts für Kunst und Gestaltung der TU Wien, von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum und der IBA_Wien in mehreren Phasen und an verschiedenen Standorten durchgeführt wurde. Als „Forschungsbasis“ diente ein zum Multifunktionsraum umgebauter Bus der Wiener Linien.

Von Oktober 2019 bis Oktober 2020 machte der Bus in drei IBA-Quartieren, nämlich in den Wiener Stadtentwicklungsgebieten Berresgasse, Neu Leopoldau und Per-Albin-Hansson-Siedlung, Halt. Künstler*innen entwickelten gemeinsam mit Studierenden und vor Ort ansässigen Jugendlichen sowie weiteren lokalen Kooperationspartner*innen bedarfsorientierte und sozialintegrative Kunst- und Raumforschungsaktivitäten.

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IBA_Wien meets Architects #1-5 (Band 12)

In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „IBA_Wien meets Architects“ brachten das Az W und die IBA_Wien internationale Architekt*innen nach Wien, die in ihren Wohnbauprojekten neue Wege gehen. Die Veranstaltungsserie präsentierte und evaluierte internationale Fallbeispiele herausragender Wohnbauten und Bauten mit gemischter Nutzung, als Anstoß zum Diskurs und auch als Inspiration für das Baugeschehen rund um die Internationale Bauausstellung IBA_Wien – Neues soziales Wohnen. Jedes internationale Büro wurde mit einem/r lokalen Partner*in zusammengespannt, der/die auf den Vortrag mit einer Respondenz antwortete. Diese Paarungen entstanden nicht zufällig, die internationalen und österreichischen Architekt*innen hatten immer etwas, das sie verbindet.

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Projekt Lebensräume – Werkstattgespräche (Band 13)

Wie müssen wir angesichts der sich verändernden Anforderungen der Gesellschaft in Zukunft planen und bauen? Welcher Begriff von „Raum“ ist dafür angebracht? So lauteten die zentralen Fragen des Projekts „Lebensräume“.

Die vorliegende Publikation dokumentiert den Diskussionsprozess zum Projekt im Rahmen von fünf Werkstattgesprächen entlang der Schwerpunktfragen und -themen: „Wie werden wir leben?“, „Wovon werden wir leben?“, „Das Quartier als Möglichkeitsraum“, „Der Nutzung Raum geben“ und „Alles was Recht“.

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Freiraumqualitäten und Kosteneffizienz im geförderten Wohnbau (Band 14)

Diese Forschungsarbeit wurde durch die langjährige Planungspraxis, die Erfahrungen aus der Beurteilung der Freiräume im Grundstücksbeirat und bei Bauträgerwettbewerben und durch die Forderung nach „leistbaren Freiräumen“ angeregt.

Die Studie zeigt Maßnahmen auf, wie leistbare und exzellente Freiraumqualitäten besser und effizienter erreicht werden können. Sie bietet praxisorientierte Handlungsmöglichkeiten, die durch eine umfassende Begehung und Analyse gebauter Freiräume von 2008 - 2018 und durch Expert*innen-Gespräche vertieft wurden.

Aus den Analysen wurden Schlüsse gezogen und Handlungsanweisungen formuliert.

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Geplant - Gebaut - Genutzt: Neue Wiener Wohntypologien (Band 15)

Diese Studie analysiert die Umsetzung ‚besonderer‘ Wohnformen und Wohnungstypologien im geförderten Wiener Wohnbau seit Einführung der vierten Qualitätssäule „Soziale Nachhaltigkeit“ als Beaurteilungskriterium bei Bauträgerwettbewerben im Jahr 2009. 

Im Fokus standen neben der systematischen Auswertung der Plandokumente vor allem qualitative Interviews mit den wichtigsten Akteursgruppen.

Die Ergebnisse dokumentieren systematisch und analytisch die Bemühungen um die Entwicklung neuer Wohntypologien im geförderten Wiener Wohnbau der letzten 10 Jahre, zeigen aber auch die begrenzten Möglichkeiten, vielen Hemmnisse und so manche Missverständnisse deutlich auf.

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IBA_Wien meets Architects #6-10 (Band 16)

In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „IBA_Wien meets Architects“ brachten das Az W und die IBA_Wien internationale Architekt*innen nach Wien, die in ihren Wohnbauprojekten neue Wege gehen. Die Veranstaltungsserie präsentierte und evaluierte internationale Fallbeispiele herausragender Wohnbauten und Bauten mit gemischter Nutzung, als Anstoß zum Diskurs und auch als Inspiration für das Baugeschehen rund um die Internationale Bauausstellung IBA_Wien – Neues soziales Wohnen. Jedes internationale Büro wurde mit einem/r lokalen Partner*in zusammengespannt, der/die auf den Vortrag mit einer Respondenz antwortete. Diese Paarungen entstanden nicht zufällig, die internationalen und österreichischen Architekt*innen hatten immer etwas, das sie verbindet.

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Serielle Bauweise meets Wiener Wohnbau (Band 17)

Um einen aktuellen Wissensstand über das serielle Bauen zu erhalten und das Thema von mehreren Seiten zu beleuchten, organisierte das Architekturzentrum Wien in Kooperation mit der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen ein internationales Symposium zum Thema „Serielles Bauen meets Wiener Wohnbau“. Die nationalen und internationalen Vortragenden stellten realisierte Projekte vor und gaben einen Einblick in angelagerte Themen wie etwa Industrie 4.0. Thema eines Panels war die konkreten Rahmenbedingungen für die Umsetzung in Wien – von rechtlichen bis zu sozialen und baulogistischen Fragen. Eine prominente Keynote Lecture beschloss den Symposiumstag.

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Pocket Mannerhatten (Band 18)

Dieser Sammelband umfasst 3 Forschungsarbeiten zum IBA-Kandidaten Pocket Mannerhatten. Der erste Teil widmet sich der Erarbeitung von Grundlagen eines gemeinwohlbasierten, nicht-monetären Anreiz- und Fördersystems, welches das Angebot an Steuerungsinstrumentarien der Stadterneuerung erweitert und für Eigentümer*innen und Bewohner*innen attraktive Impulse für liegenschaftsübergreifende und gemeinwohlorientierte Entwicklungen und Nutzung ihrer Gebäude generiert.

Im zweiten Teil wird die Frage erörtert, wie neues soziales Wohnen im Zusammenhang mit räumlichem Teilen und Tauschen liegenschaftsübergreifend organisiert und finanziert werden kann. Der dritte Teil nimmt praktische Konzepte für die Organisation und Durchführung einer nachhaltigen Nachsorge in den Fokus.

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Himmel über Wien (Band 19)

Die Pilotstudie „Himmel über Wien“ entwickelt eine typologisch neue, zentrumsbildende Gebäudestruktur zur Regenerierung von Stadtteilen und interpretiert dabei den „Wiener Block“ der Gründerzeit neu.

Im Gegensatz zu teuren Stadterweiterungsprojekten in Randlagen nutzt der neue urbane Bezugspunkt den Vorzug vorhandener Infrastruktur in gewachsenen Kerngebieten der Stadt. Es ist dies ein Modell für die Nachverdichtung in der Stadt und begegnet so dem Trend zur Flucht aus der Kernstadt mit den bekannten Folgen für Raumordnung, Infrastruktur und Verkehr.

Bearbeitet wird prototypisch die räumliche und strukturelle Abbildung gegenwärtiger und zukünftiger Lebensformen mit einer neuen multifunktionalen Gebäudetypologie im Geschossstapel.

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Wohnen in Gemeinschaft (Band 20)

Diese Studie verfolgt das Ziel, das Thema des gemeinsamen Wohnens im Wohnungsverbund, insbesondere die neue Wohnungstype „Clusterwohnung“ im Wiener Diskurs sicht- und diskutierbar zu machen.

Sieben internationale Beispiele von Clusterwohnungen werden sieben Projekten aus Wien gegenüber gestellt. Eine Reihe von Interviews mit Personen, die sich direkt und indirekt mit dem Thema der Clusterwohnung in Wien auseinandersetzen, ergänzen die vergleichende Analyse.

Abschließend werden Clusterwohnprojekte in einer Zusammenschau diskutiert und daraus Aspekte zur Förderung von Clusterwohnungen im geförderten Wohnungsbau in Wien erarbeitet.

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Vernetzen – Teilen – Sparen (Band 21)

Im Zentrum dieses Forschungsprojekts stand die Frage nach der grundsätzlichen Akzeptanz und der Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung von Bewohner*innen und Gewerbetreibenden in einem Grätzel an einem selbstverwalteten und eigenverantwortlichen Vernetzungs- und Nahversorgungsprojekt im Rahmen einer Genossenschaft sowie nach den konkreten Bedarfslagen der Menschen vor Ort im Grätzel Hirschstetten-Berresgasse.

Die Erkenntnisse aus über 100 Gesprächen mit Stakeholder*innen, Bewohner*innen und Gewerbetreibenden in der Berresgasse und grätzelübergreifend im 22. Bezirk (Fokus Seestadt Aspern) werden in dieser Publikation dokumentiert.

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HOME 21: Wohnzufriedenheit von Bewohner*innen in der Wohnhausanlage HOME 21 (Band 22)

Die Wohnhausanlage HOME 21 in Wien Floridsdorf ist Kandidat der IBA_Wien. Es ist das erste Projekt für temporäres Wohnen, das im Rahmen des von der Stadt Wien 2016 gestarteten Sofortbauprogramms fertig gestellt wurde.

Im März 2019 wurde das Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit der FH Campus Wien beauftragt, eine Erhebung zur Wohnzufriedenheit der Bewohner*innen der Wohnhausanlage HOME 21 durchzuführen.

Der vorliegende Forschungsbericht erläutert die zentralen Kontexte des Projekts HOME 21 und stellt die Perspektiven der Bewohner*innen in den Mittelpunkt.

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Wir sind Quartier! Stadtentwicklung in der Klimakrise (Band 23)

Um einen aktuellen Wissensstand über neue und bereits etablierte Ansätze in Bezug auf Quartiers- und Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels zu erhalten und das Thema von mehreren Seiten zu beleuchten, organisierte das Architekturzentrum Wien in Kooperation mit der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen ein internationales Symposium zum Thema „Wir sind Quartier. Stadtentwicklung in der Klimakrise“. Die nationalen und internationalen Vortragenden stellten Projekte vor, in denen entsprechende Konzepte und Maßnahmen in Hinblick auf die Klimaanpassung von Quartieren umgesetzt werden. In mehreren Panels wurden die Erkenntnisse daraus erörtert. Es wurden Kriterien und Maßnahmen diskutiert und die relevanten Akteur*innen und Prozesse definiert. Abgerundet wurde das ganztägige, in drei Sessions unterteilte Symposium von einem Filmscreening.

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Mehr Gemeinschaft für vielfältige und zukunftsfähige Quartiere wagen (Band 24)

Am 16. März 2020 ging Österreich in einen Covid-19-bedingten Lockdown. Die Menschen waren angehalten, in ihren Wohnungen zu bleiben, soziale Kontakte zu reduzieren und die lokale Wirtschaft stand von da an über mehrere Wochen still.

Das vorliegende Arbeitspapier zeigt auf, welche Instrumente und Lösungen Innovator*innen und Pionier*innen in der Krise entwickelt und eingesetzt haben, um Mieter*innen von Gewerbeflächen oder von Räumen zum Arbeiten zu halten.

In Folge wird der Frage nachgegangen, was wir daraus für die Zukunft lernen können, um Quartiere nachhaltig zu beleben und kleinteilige Mischnutzung in Stadtteilen zu bewahren.

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Wie wohnen wir morgen? Neue Wege zum Sozialen Wohnen in Europa (Band 25)

Das Thema »Leistbarer Wohnraum« ist in den letzten Jahren in vielen Großstädten in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die IBA_Wien geht über das traditionelle Format einer lokalen Bauausstellung hinaus und pflegt den Austausch mit anderen Städten.

Das Symposium »Wie wohnen wir morgen? Neue Wege zum sozialen Wohnen in Europa« bildete den Auftakt für diese Zusammenarbeit und eröffnete den Dialog entlang von drei Hauptthemen: nachhaltige Quartiersentwicklung, Leistbarkeit und neue Wohnformen sowie Klimaanpassung und Nachhaltigkeit.

Die vorliegende Publikation ist eine Dokumentation des Symposiums, welches Teil der Zwischenpräsentation der IBA_Wien im Jahr 2020 war.

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Biotope City Wienerberg - Bauanleitung für eine klimaresiliente, grüne und naturinklusive Stadt (Band 27)

Die Publikation beschreibt eingehend die einzelnen Schritte der Realisierung einer Biotope City, von der Konzeption, der Planung bis zur baulichen Realisierung, der Beteiligung von Bewohner*innen und der dauerhaften Verwaltung und Pflege. Dabei wird auf die Besonderheiten, die es bei einer Biotope City zu beachten gilt und die in manchen Punkten von den gängigen Vorgehensweisen abweichen, aufmerksam gemacht und es werden Lösungen aus der Praxis der Realisierung einer Biotope City vorgestellt.

Die Bauanleitung baut auf den Erfahrungen der Umsetzung der Biotope City Wienerberg auf. Im Rahmen einer Begleitforschung wurde dieses Projekt über mehrere Jahre hinweg durch ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftler*innen und Fachleuten verfolgt.

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Smarter Together - Gemeinsam g'scheiter (Band 28)

Smarter Together - Gemeinsam g’scheiter hat sich seit Projektbeginn im Februar 2016 in Wien zu einer umfassenden, ganzheitlichen Smart City-Stadterneuerungsinitiative entwickelt, die zukunftsweisende Lösungen in Pilotprojekten konkret umgesetzt, getestet und gleichzeitig auch beforscht hat.

Neben den innovativen, vernetzten und technischen Lösungen sind es insbesondere auch die im Hintergrund laufenden Methoden und Prozesse, die wesentlich zum nachhaltigen Erfolg des Projektes beigetragen haben.

Die vorliegende Publikation stellt sich deshalb die Aufgabe, insbesondere diese Methoden und Prozesse zu beleuchten. Eine Zusammenschau von einerseits technischen und datenbasierten Informationen zu einzelnen Teilprojekten (insb. in den sog. Factsheets) sowie andererseits von Prozessinformationen soll dabei vertiefte Einblicke ins Projekt gewähren.

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Raumteiler Hubs - Innovative Gewerbeflächen für Selbstständige und MacherInnen (Band 30)

Dieser Guide ist aus den gesammelten Erfahrungen im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts Mischung: Nordbahnhof entstanden. Neben den im Projektzusammenhang entstandenen Maßnahmen wie der Bespielung der Nordbahn-Halle als Andockraum und Raumteiler-Hub für Co-Working und Co-Making sowie dem Mix it-Konzept haben auch einige Experimente im Bereich Wohnen und Arbeiten in anderen Wiener Stadtteilen und Stadtentwicklungsgebieten relevantes Know-how geliefert: Dazu zählen die HausWirtschaft im Nordbahnviertel, sChanze im Quartier an der Schanze, J13 & Mischa in Aspern und MIO im Sonnwendviertel.

Die Zielgruppe dieses Guides sind u. a. PlanerInnen auf der Suche nach realisierbaren Visionen für neue nutzungsgemischte Stadtteile, Bauträger und Erdgeschossmanagements sowie auch Stakeholder und EntscheidungsträgerInnen, die für die nachhaltige Integration der unterschiedlichen Handlungsfelder der Stadtentwicklung zuständig sind. 

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Es wird heiß! Stadt im Klimawandel (Band 31)

Um einen aktuellen Wissensstand über neue und bereits etablierte Ansätze in Bezug auf Dekarbonisierung sowie Klimawandelanpassung zu erhalten und das Thema von mehreren Seiten zu beleuchten, organisierte das Architekturzentrum Wien in Kooperation mit der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen ein internationales Symposium zum Thema „Es wird heiß! Stadt im Klimawandel“. Die nationalen und internationalen Vortragenden stellten Projekte vor, in denen entsprechende Konzepte und Maßnahmen in Hinblick auf das Thema des Symposiums umgesetzt werden. In mehreren Panels wurden die Erkenntnisse daraus erörtert. Es wurden Kriterien und Maßnahmen diskutiert und die relevanten Akteur*innen und Prozesse definiert. Abgerundet wurde das ganztägige, in drei Sessions unterteilte Symposium von einem Keynote Vortrag von Camilla van Deurs, Stadtarchitektin von Kopenhagen, die die ambitionierten Pläne und Projekte der Stadt im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung und der Klimaanpassung präsentierte.

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Dringender Wohnbedarf (Band 32)

„Dringender Wohnbedarf. Alleinerziehende auf Wohnungssuche: Ausgangslagen, Hürden und Lösungsansätze aus der Sicht der Caritas Wien“ untersucht die Situationen von Alleinerziehenden, die von der Caritas Wien in verschiedenen Bereichen, Projekten und Einrichtungen begleitet werden. Diese Publikation ermöglicht einen Einblick in den Alltag von Betroffenen sowie Expert*innen eines sozialen Trägers und ergänzt sie um Erfahrungen und Sichtweisen, die unterschiedliche, am geförderten Wohnbau in Wien beteiligte Planer*innen und Bauträger sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen einbringen. Abschließend werden die Ergebnisse in Empfehlungen, Ideen & Best Practice Beispielen für (weitere) unterstützende Angebote und Maßnahmen kondensiert.

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Ankommen.Wohnen.Bleiben. Häuser verwalten - Beziehungen gestalten (Band 33)

Gesellschaftliche Veränderungen und steigender Wohnungsdruck in den letzten Jahren führen zu komplexeren Herausforderungen und damit zu intensiveren Belastungen für Mitarbeitende von Hausverwaltungen. Die steigende relative und absolute Wohnkostenbelastung und eine immer größer werdende Anzahl an Menschen, die auf leistbaren Wohnraum angewiesen sind, stellen demnach maßgebliche gesellschaftliche Herausforderungen für eine nachhaltig soziale Wohninklusion dar. Diesen Druck, so die anlassgebende Wahrnehmung für dieses Projekt, spüren besonders Mitarbeiter*innen von Hausverwaltungen in ihrer beruflichen Praxis. Sie sind täglich mit Menschen aus verschiedenen Lebenswelten und in unterschiedlichen Lebenslagen in Kontakt. Sie sind gefordert mit Vielfalt kompetent umzugehen. Das macht den Beruf abwechslungsreich und fordernd zugleich.

Kernziel des Projektes ist es, Mitarbeiter*innen von Hausverwaltungen mit Ressourcen und Kompetenzen auszustatten, damit sie die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ihres beruflichen Alltags gut gestalten können und langfristig gesund bleiben. Die Entwicklung dieses Projektes erfolgte produkt-offen und wiederholt in enger Abstimmung mit Expert*innen aus der Praxis.

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Evaluierung des Projekts Podhagskygasse aus dem Sofortprogramm "Temporäres Wohnen" (Band 34)

2016 initiierte das Wohnbauressort der Stadt Wien als Teil der Wohnbau-Offensive der Stadt ein Sofortwohnbauprogramm für temporäres Wohnen. Dabei wird gemäß §71 Bauordnung für Wien eine auf zehn Jahre beschränkte Benutzungsbewilligung erteilt. Die Wohnanlage Podhagskygasse 14 in der Donaustadt ist eines von zwei Projekten, die im Rahmen dieses Programms finanziert und errichtet wurden.

Der vorliegende Bericht evaluiert die Podhagskygasse nach Maßgabe der sozialen Dimensionen des Wohnens und kontrastiert sie mit den in konventioneller Bauweise errichteten Wohnanlagen „OASE 22“ (Donaustadt) und „Florasdorf am Anger“ (Floridsdorf). Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen, denen diese Evaluation zugrunde liegt, sind über die drei beforschten Anlagen hinaus für den Wiener Wohnbau als Ganzes relevant.

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Genossenschaftlich wohnen morgen (Band 35)

„Genossenschaftlich wohnen morgen?“ ist eine interdisziplinäre, empirische Forschungsarbeit mit dem Ziel einer Publikation und öffentlichen Ausstellung im Kontext der IBA_Wien. Damit sollen die gelebte Praxis, die einschränkenden bzw. auch fördernden Rahmenbedingungen und die Entwicklungspotenziale von Wohngenossenschaften sowohl dem fachlichen Wohn(bau)diskurs als auch einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Dazu wird erstmals die Innensicht der Bewohner:innen ins Zentrum der Betrachtung gerückt. Das Ziel ist eine Auseinandersetzung mit den Vorstellungen von Genossenschafter:innen zur Zukunft des genossenschaftlichen Wohnens und dessen Auswirkung auf ihren Wohnalltag. Über die vorliegende Publikation hinaus wird mit dem erarbeiteten Material eine öffentliche Ausstellung im Rahmen der IBA_Wien „Neues soziales Wohnen“ Abschlusspräsentationen entwickelt sowie ein OnlineFormat mit den wesentlichen Inhalten der Arbeit. 

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Migration, Mobilität und Zugang zum geförderten Wohnbau in Wien (Band 36)

Zum Themenkreis Migration, Stadt und Wohnen fand im Rahmen der Serie IBA_ Wien-Tischgespräche eine Diskussion statt, die den Ausgangspunkt für diese Untersuchung bildet (IBA_Wien und future. lab 2020). Im Zuge des Gesprächs wurde die Frage des Zugangs zum geförderten Wohnbau von mehreren Expert*innen als entscheidendes Thema aufgeworfen. Im Rahmen der IBA-Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass viele Personen, deren Wohnbiographie von Mobilität geprägt ist, auf dem privaten Wohnungsmarkt mit prekären, informellen und von großer Fluktuation geprägten Wohnverhältnissen konfrontiert sind.

Zusammenfassend geht es um die Frage, wer unter welchen Bedingungen Zugang zu geförderten Wohnungen haben soll. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Studie im Rahmen der IBA_Wien erprobte, innovative Ansätze und geht folgenden Fragestellungen nach: Wie treffsicher ist das System des sozialen Wohnbaus in Wien in Bezug auf unterschiedliche Formen der Mobilität? Mit welchen innovativen Ansätzen kann diese Treffsicherheit erhöht werden?

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Alle IBA-Beiträge auf einen Blick zum Download auch zu finden unter Service - Downloads - Beiträge zur IBA_Wien