IBA INTERNATIONAL

Das „I“ der IBA

Die IBA_Wien nutzt die Chance einer Internationalen Bauausstellung und auch die Rolle als Vorzeigestadt des sozialen Wohnbaus, um einen internationalen Austausch über Herausforderungen zu führen, die in unterschiedlicher Form nahezu alle europäischen Großstädte betreffen. Um den Anspruch jeder IBA gerecht zu werden, internationale Zukunftsfragen des gesellschaftlichen Wandels anhand konkreter Projekte zu diskutieren, agiert IBA_Wien proaktiv und veranstaltet vielfältige Formate zum internationalen Austausch.

Der internationale Austausch findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: unter den Partnerstädten, die sich mit ähnlichen Herausforderungen beschäftigen, zwischen den Studieredenden, Forschenden und Praktizierenden aus ganzer Welt aber auch zwischen den derzeit laufenden IBAs. Es wird in Symposien, Workshops und Summer Schools, analog und online an den vielfältigen Herausforderungen des sozialen Wohnens zusammengearbeitet.

Die zukunftsweisenden Lösungen der beteiligten Städte bekommen durch den Austausch und Vernetzung mehr Sichtbarkeit. Deswegen sollen neben den Wiener IBA-Projekten auch innovative Lösungen und Herangehensweisen anderer Städte im Rahmen der Schlusspräsentation der IBA-Wien 2022 in den Mittelpunkt rücken.

 

Vienna International Summer School

Im Rahmen der IBA_Wien richten die TU Wien und die Universität Wien einen Forschungscluster (ResearchLab) zur Förderung der interdisziplinären, kritischen und vergleichenden Forschung in dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus und der Stadtentwicklung ein. Darin eingebunden startete 2019 eine Reihe jährlicher internationaler Summerschools zu relevanten Aspekten des sozialen Wohnungsbaus: Transformation von (großvolumigen) Sozialwohnungen der Nachkriegszeit (2018), das Soziale des sozialen Wohnens (2019) und soziale Aspekte des Wohnen und der Klimaanpassung (2020).

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Korrespondenzstandorte

Die IBA_Wien will nicht nur selbst wohnungspolitische Innovationen anstoßen und präsentieren, sondern einen breiten Austausch zwischen Städten zu den wesentlichen Herausforderungen der Wohnungspolitik und möglichen Lösungsansätzen initiieren. Den Kern dieses Diskurses bildet ein Netzwerk von Partnerstädten, die im engen Austausch miteinander stehen, gemeinsam Fragestellungen definieren und diese mit unterschiedlichen Ansätzen zu beantworten versuchen. Das Symposium „Wie wohnen wir morgen? Neue Wege zum sozialen Wohnen in Europa“ fand während der Zwischenpräsentation der IBA_Wien im September 2020 statt und bildete den Auftakt für die Kooperation der IBA_Wien mit den Partnerstädten.  Das erste Symposium mit Barcelona, Berlin, Dublin, Köln, München und Stuttgart eröffnet den Dialog entlang der drei Themenschwerpunkte Leistbarkeit und neue Wohnformen, Nachhaltige Quartiersentwicklung sowie Klimaanpassung und Nachhaltigkeit.

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IBA meets IBA

Um den Standard, die Übertragbarkeit der Erfahrungen und ihre weitere Entfaltung bei künftigen internationalen Bauausstellungen zu gewährleisten und um zugleich in Verfahren der Alltagspraxis Maßstäbe zu setzen, wurde der Aufbau des Netzwerkes "IBA meets IBA" von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durch das deutsche Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Mit dem Ziel einer stärkeren Vernetzung aller internationalen Bauausstellungen fand auf Initiative der IBA Hamburg bereits 2007 ein erster Erfahrungsaustausch von über 30 Expert*innen vergangener, aktueller und zukünftiger internationaler Bauausstellungen im Labor IBA meets IBA statt. Weitere Labore in Großräschen, Berlin, Basel, Thüringen und Heidelberg und in Wien folgten.

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UNECE - Charter on Sustainable Housing

Im Rahmen des zwischenstaatlichen Ausschusses für Wohnungswesen und Bodenmanagement der UN Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) tauschen die Mitgliedstaaten Erfahrungen und Best Practices aus, um sich mit diesen komplexen Herausforderungen in ihren jeweiligen Ländern auseinanderzusetzen.

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Mehr Informationen findet man auch unter dem Kernthema International.