IBA-Talk: Jugendliche erwünscht!

IBA-Talk

17.10.2016 | 18:00 - 20:00 Uhr
Campus Sonnwendviertel, Gudrunstraße 110, 1100 Wien

Kinder- und Jugend-gerechtes Planen und Bauen

Das Leben von Kindern und vor allem Jugendlichen ist maßgeblich von der Wohnumgebung geprägt: Die Bedürfnisse und Anforderungen sind dabei alles andere als homogen und reichen von Angeboten für Spiel und Bewegung, über Treffpunkte und Kommunikationsräume bis zu Rückzugsbereichen. Die Bandbreite an unterschiedlichen Funktionen und Nutzungswünschen ist über einzelne Wohnprojekte kaum abzudecken, sondern letztlich eine Frage der integrierten Quartiersentwicklung.

Wie können im Wohnbau unterschiedliche Nutzungsansprüche bauplatzübergreifend und an der Schnittstelle zwischen privaten, teilöffentlichen und öffentlichen Räumen berücksichtigt werden: maßgeschneiderte zielgruppengerechte Gestaltung oder nutzungsoffene, robuste Strukturen, Segmentierung der Angebote oder Hybridität, Konfliktvermeidung oder Aneignungs- und Aushandlungsräume? Wie kann man das Format IBA nutzen, um die Bedürfnisse der „Zielgruppe“ Kinder und Jugendliche stärker in Planungs- und Bauprozessen zu verankern? Wie können Jugendliche über neue Partizipationsmodelle aktiv eingebunden werden?

Impulsreferat: Barbara Willecke, planung.freiraum, Berlin

Im Gespräch mit: Christian Holzhacker, Verein Wiener Jugendzentren; Claudia Prinz-Brandenburg, Stadt Wien, MD-BD, Gruppe Hochbau; Susanne Reppé, Büro der IBA_Wien; Christiane Spiel, Institut für angewandte Psychologie der Universität Wien

Moderation: Johannes Lutter, europaforum wien

Videos

IBA-Talk: JUGENDLICHE ERWÜNSCHT! Kinder- und jugendgerechtes Planen und Bauen (17.10.2016)

Verbundene Projekte

Neu Leo­poldau

 
Die Entwicklung in Neu Leopoldau folgt dem Motto "Junges Wohnen" und umfasst rund 1.255 Wohnungen, 70.000 m² für Gewerbe und viel Freiraum.

IBA trifft Schule

 
Wohnen in Wien ist ein vielschichtiges Thema. Gemeinsam mit dem Stadtschulrat für Wien entwickelt die IBA daher Unterrichtsmaterialien die Schülerinnen und Schülern Einblick in die Wohnmaterie geben sollen. Grund genug für ein IBA-Schulprojekt!